klassische Hom÷opathie Leubin
  Homöopathische Diät
 

Die homöopathische Diät

Unter dem Begriff homöopathische Diät ist die Lebensführung gemeint, diese beinhaltet Punkte wie: ausreichend Schlaf aber auch die tägliche Bewegung und eine ausgewogene Ernährung.

In meiner Praxis ordne ich die homöopathische Diät, mit „gesundem Augenmass“, mit sehr gutem Erfolg bei den Patienten an.
Beim Patienten findet ein Zeichen des Umbruchs zur besseren Gesundheit statt, ich verordne dies als flankierende Massnahme zur der homöopathischen Verordnung.

Von den Gegnern wird oftmals genau dieser Punkt ins Felde geführt und behauptet dass diese Massnahmen zur Gesundung geführt haben.

Der erfahrene Therapeut weis aber, dass chronische Krankheiten niemals von selber bzw. durch eine solche Massnahmen heilen.

Die Kranken stellen uns häufig die Fragen: „was soll ich essen?“
Im Grunde kann man sagen, dass man sich bei einer vernünftig zusammengesetzten Ernährung, ganz gleich welcher Art, sehr gut befinden kann. Die meisten Menschen tun jedoch gut daran, eine gemischte oder vorwiegend vegetarische Nahrung zu sich zu nehmen.
Natürlich ist hier auch die körperliche Betätigung zu beachten, denn es braucht bei harter Arbeit auch eine entsprechende Menge an Eiweiss.
Es ist immerhin wichtig, jeden Tag eine gewisse Menge roher Nahrungsmittel zu essen, etwa Früchte und einen kleinen Teller roher Gemüse, um sich mit einer genügenden Menge an Vitaminen zu versorgen.

Anders als auf dem Gebiet der Ernährung und ihrer gesundheitlichen Auswirkungen ist die Lage bei bestimmten, heute gewohnheitsmässig konsumierten Genussgiften.

Kaffee, ist für die Funktionen des menschlichen Organismus schädlich; unter anderem erhöht er die Empfindlichkeit des Nervensystems und ruft alle möglichen Übel hervor: Schlaflosigkeit, Verstopfung, Verdauungsstörungen und neuro-vegetative Störungen.
Link: „Der Kaffee in seinen Wirkungen – Samuel Hahnemann 1803“


Alkohol
, ist ein sehr schädliche Substanz. Diese bewirkt eine Degeneration von Leber, Nieren und Blutgefässen, wenn man übermässig konsumiert. Ich rate bei Krankheit zur Abstinenz. Bei Gesundheit schadet ein- bis zwei mal wöchentlich eine Gals Wein zum Mittagessen nicht. Schnäpse sind grundsätzlich zu meiden. Der Wein kann mit Wasser verdünnt genossen werden, so wie es z.B. die Griechen tun.

Nikotin, gehört zu den stärksten Giften die man kennt.
Habe im Kapitel „Raucherhilfe“ dazu einiges geschrieben.

Der Patient muss wissen, dass die aufgeführten Substanzen die Wirkungsweise von homöopathischen Arzneien beeinflussen d.h. die Heilung unter umständen verzögern oder bei einigen Arzneien sogar verhindern. Im weiteren können Säuren wie Zitronen, Essig etc. , aber auch Tee’s eine Heilung behindern. Teilen Sie dies dem Therapeuten mit er wird möglicherweise eine gute Alternative wissen oder entsprechende Ratschläge geben können.

Aufgrund der Anamnese weis ich oft um die schlechten Gewohnheiten der Patienten und kann somit sehr spezifisch darauf hinweisen. Beispielsweise ordne ich die Halbierung der Suchtmittel wie Kaffee, Tee oder Nikotin an. Ein gänzlicher Verzicht wird heutzutage sowieso nicht eingehalten und würde nicht zuletzt zusätzlichen Stress in Form von Entzugserscheinungen nach sich ziehen.

Bewegung
Bei den meisten Patienten verordne ich aber strikte halbstündliche Bewegung an frischer Luft in Form eines täglichen Spaziergangs, natürlich dort wo es die Krankheit zulässt.
Siehe auch Kapitel "Bewegung und Sport".

Die Ruhe
Ist für jedes Wesen notwendig, zumal in unserer stürmischen Zeit, wo jeder Einzelene durch die unruhige Lebensführung verbraucht wird. Allzu oft werden die wenigen ruhigen Augenblicke am Tage mit Radiohören und Fernsehen vergeudet.

Der Schlaf
Ist ein Heilmittel erster Ordnung! Jeder Mensch sollte genügend lange schlafen. Indessen hängt die Schlafdauer stark von der individuellen Konstitution und der "Tagesform" ab.
Früher bin ich mit 4 bis 6 Stunden Schlaf ausgekommen, heute mit 50 Jahren benötige ich 2 Stunden Schlaf mehr. Auch sportliche Betätigungen benötigen erfahrungsgemäss mehr Schlaf.

Kurzum, alles was exzessiv betrieben und extrem ausgeübt wird, soll in dieser Weise beeinflusst, besprochen und eingeschränkt, allenfalls verobeten werden, um die Arzneien wohltätig wirken zu lassen und um die Gesundheit wieder herzustellen.

Schwitzbäder und Sauna
Diese Prozeduren sind durchaus nützlich doch auch hier mit Mass und Vernunft anzuwenden. Im Übermass gebraucht, können sie die Genesung hemmen, ja sogar direkt gefährden. Der Patient sollte solche Vorlieben, unbedingt bei der homöopathischen Behandlung dem Therapeuten melden, denn dies könnte wichtig für die Mittelwahl sein.


Generell, sind sämtliche Krankheit unterhaltenden Ursachen zu verbieten.

 
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